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Unsere traditionelle Winterwanderung startete dieses mal direkt von unserem Clubhaus aus. Wir haben uns mit siebzehn wackeren Wanderern und den beiden Hündinnen Emma und Leika um 13 Uhr bei Axel eingefunden. Axel hatte für Glühwein, Schmalzbrote sowie Kaffee und Kuchen gesorgt.
So gestärkt machten wir uns bei sonnigem aber kaltem Wetter auf den Weg zum Großensee. Der gefrorene Boden erleichterte das Wandern, wurde aber tückisch, wenn es über vereiste Schneeflächen ging. Wenn nötig, hakten wir uns unter um uns gegenseitig zu stützen.
Der Weg führte uns am zugefrorenen Großensee entlang und dann über holprige Reitwege in das Waldgebiet.
Leider kam es zu einem tragischen Zwischenfall, als Emma von einem fremden Hund angefallen wurde und tiefe Bisswunden erlitt. Kai musste daraufhin leider die Wanderung abbrechen um Emma zu einem Tierarzt zu bringen.
Inzwischen geht es Emma wieder gut. Es waren glücklicherweise keine Knochen gebrochen.
Die weitere Wanderung führte uns an beschaulichen kleinen Seen vorbei. Man fühlte sich überrascht hinsichtlich dieses Idylls und sogleich nach Schweden versetzt.
Wieder durch den Wald erreichten wir nach 1,5 Stunden wieder den Nordstrand des Großensees. Von hier brauchten wir noch etwa eine halbe Stunde zurück zum Clubhaus.
Um 15:30 Uhr hatten wir uns schließlich alle wieder eingefunden und freuten uns auf ein deftiges Grünkohlessen. Viele der durstigen Wanderer erfrischten sich aber zuvor an einem frischen, kühlen Pils. So ich.
 
Reinald Drews